Auf lateinischen Spuren in Baden (5CG)
p6120043Von den echten Römern ist in Baden (lat. Aquae) außer im Rollettmuseum nicht mehr allzuviel zu sehen, aber Lateinisches gibt es trotzdem vieles. Um das zu entdecken (und ausgerüstet mit dem Stowasser zu übersetzen) machte sich am Freitag die 5CG mit Frau Prof. Teimel auf den Weg.

Wo könnte es lateinische Inschriften in Baden geben? Fündig wurden wir zuerst in der Stadtpfarrkirche, war doch Latein bis ins 20. Jahrhundert die offizielle Sprache der Kirche. Weiter ging es ins Frauenbad (heutiges Arnulf Rainer-Museum), wo eine lateinische Inschrift die Grundsteinlegung im Jahre 1821 belegt.

p6120035
 p6120038
 p6120041  

Auch die Badener Hauervinothek birgt in ihrer Magdalenenkapelle zwei lateinische Inschriften: Oberhalb des linken Apsisfensters eine Inschrift, die das Wüten der türkischen Heerscharen im Jahr 1529 unter Sultan Soliman beklagt, und oberhalb des rechten Apsisfensters die Inschrift, durch die die Wiederherstellung des Gebäudes und der Ausschmückung durch Abt Udalrich 1573 dokumentiert ist. Ganz prominent prangen lateinische Inschriften auf allen Seiten der Pestsäule am Hauptplatz, von denen einige darüber hinaus auch Chronogramme aufweisen, die es zu entschlüsseln galt.