Europäischen Jugendparlament in Leipzig

eyp3Lukas Frank (8C) beim internationalen europäischen Jugendparlament in Leipzig!
Vom 5. bis zum 15. November habe ich in Leipzig am 80. Internationalen Europäischen Jugendparlament, kurz EYP teilgenommen, einer Jugendorganisation, welche auf mehreren Ebenen, von regional bis international, junge politikbegeisterte Menschen über mehrere Tage Zwecks eines Kulturs- und Meinungsaustausches zusammenbringt.

Die Events selber laufen meist nach demselben Muster ab, beginnend mit der Phase vor der Anreise, in welcher ich mir ein politisches Problem, in dem Fall Datensicherheit, aussuchen und recherchieren musste, um mir ein erstes Bild zu verschaffen. In Leipzig wurde dieses Problem dann von durch die Themenwahl entstandenen Gruppen über mehrere Tage hinweg selbstständig bearbeitet. Ziel des Ganzen war es, zu einer Resolution zu kommen, einer Sammlung von konkreten Lösungsvorschlägen in Form von Anweisungen an die imaginären europäischen Mitgliedstaaten, über die in den letzten zwei Tagen mit den anderen Gruppen debattiert wurde, bevor es zu den Abstimmungen kam. Im Nachhinein betrachtet habe ich beim EYP eine Vielzahl von Dingen lernen können, beginnend bei Diskussionskultur über Fakten betreffend die Kompetenzen der EU bis hin zu neuen englischen Vokabeln. Auch nicht zu vergessen sind die Vielzahl an inspirierenden Bekanntschaften mit facettenreichen, motivierten Jugendlichen, die lebhaften Gespräche und die Handvoll an echten Freundschaften, die ich dort geschlossen und mit nach Hause genommen habe.

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Schlussendlich möchte ich noch sagen, dass diese eineinhalb Wochen zu den schönsten Zeiten zählen, die ich bis jetzt erleben durfte und einen positiven Einfluss auf mich hatten, weswegen ich dem Elternverein aufs stärkste zum Dank für seine finanzielle Unterstützung verpflichtet bin. Auch genannt werden muss Eva Teimel, welche mich überhaupt erst mit dieser Organisation vertraut gemacht hat und sich jedes Jahr aufs Neue Mühe macht, Schülerinnen und Schülern einen Platz zu verschaffen und die dafür nötigen Freistellungen vom Unterricht zu erkämpfen. Als CF Schüler danke ich natürlich auch Herbert Müller, welcher mir und meiner Klasse ausführlichst gezeigt hat, was eigenverantwortliches Handeln bedeutet und ohne welchen ich mich nie so sehr für Politik angefangen hätte zu interessieren.

(Lukas Frank, 8CF)